Dispo-Kredit: Girokonto nie lange überziehen
Veröffentlicht von admin
Im Schnitt 12,52 Prozent Zinsen verlangen die deutschen Kreditinstitute von ihren Kunden, wenn diese ihr Girokonto deutlich überziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest. Laut Empfehlung von Experten sollten sich die Verbraucher nach Alternativen umsehen.
Dispo ist gutes Geschäft
In etwa jeder sechste deutsche Bankkunde überzieht in regelmäßigen Abständen sein Girokonto. Viele Kreditinstitute machen damit ein gutes Geschäft, so die Ergebnisse der Untersuchung. In ihrer Studie hat die Stiftung Warentest circa 1.000 deutsche Banken zu ihren Konditionen in Sachen Girokonto interviewt.
Laut den Ergebnissen der Untersuchung waren die günstigsten Zinssätze bei den Direktbanken zu finden. Beim günstigsten Kreditinstitut langen sie bei knapp sechs Prozent. Bei anderen Banken hingegen müssen die Kunden bis zu 16,6 Prozent Zinsen für ihren Dispokredit zahlen. Vor allem aufgrund der derzeit niedrigen Marktzinsen halten viele Finanzexperten derartige Konditionen für ungerechtfertigt.
Absolut ratsam erscheint es aus diesem Grund, derartige Bedingungen als Kunde nicht einfach hinzunehmen. Wer wenig Ahnung vom deutschen Finanzwesen hat, kann auf einer IHK Weiterbildung seine Kenntnisse in diesem Bereich erweitern. In vielen Fällen hilft aber bereits ein Gespräch mit dem zuständigen Bankberater. Bei manchen Banken können die Kunden ihren Dispokredit in einen Ratenkredit umwandeln, was ihnen günstigere Zinsen beschert. Zeigt die eigene Bank sich nicht kompromissbereit, bleibt als letzte Alternative immer noch der Wechsel der Bank.
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