Aug 27

Die Stadtsparkasse Oberhausen wird ab September 2010 nur noch drei anstatt vier Modelle von Girokonten führen. Bereits seit Juli bietet das Kreditinstitut seinen Neukunden die Wahl zwischen einen Online- und zwei Filialgirokonten. Bei den beiden herkömmlichen Girokonten handelt es sich zum einen um ein all-inclusive-Konto mit einem höheren Grundpreis sowie um ein Aktiv-Konto, bei welchem sich die Höhe der Gebühren aus der Anzahl der in Anspruch genommenen Leistungen ergibt.

Veränderte Strukturen ab September

Drei drei neuen Girokonten stehen ab September auch den Verbrauchern zu Verfügung, die bereits Kunden der Sparkasse sind. Zum gilt ab diesem Zeitpunkt auch für sie das neue Preissystem. Zum, Beispiel zahlen Inhaber des Aktiv-Kontos ab dann für eine beleglose Buchung wie Lastschriften pro Ausführung 50 Cent. Einige aufgebrachte Kunden haben sich bereits beschwert, dass nun auch Kosten für das Bezahlen mit Karte anfallen würden. Was die Kunden dabei übersehen: für derartige Aktionen wurden bereits bei den alten Basiskonten Gebühren erhoben. Sprecher der Sparkasse ließen nun verlauten, dass geringfügige Erhöhungen der Gebühren nach langjährig konstanten Preisen nun aufgrund der gestiegenen allgemeinen Kosten notwendig seien.

Beratung notwendig

Experten raten Kunden der Sparkasse dazu, sich von ihrem Kundenberater ausführlich über die veränderten Konditionen zu informieren. Die neue Strukturierung soll auch der Vereinfachung und Übersichtlichkeit dienen. Bei dem derzeitigen Angebot braucht man beinahe einen Kurs an der Abendschule, um überblicken zu können, für welche Aktionen Gebühren erhoben werden und wie hoch diese ausfallen. Dass es nun nur noch drei anstatt vier Konten gibt, kann als deutliche Vereinfachung angesehen werden.

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