Zunehmende Verbreitung von Skimming in Deutschland
Veröffentlicht von admin
In der Bundesrepublik werden immer mehr Geldautomaten manipuliert. Die Täter versuchen auf diesem Weg an die EC_Kartendaten ihrer Opfer zu gelangen und plündern im Anschluss daran die Konten ihrer Opfer. Durch derartige Fälle in Deutschland letztes Jahr ein Schaden von insgesamt 40 Millionen Euro entstanden.
Das Bundeskriminalamt konnte im Jahr 2009 insgesamt 964 Fälle zählen, bei denen an Geldautomaten Mini-Kameras und andere Hilfsmittel illegal angebracht wurden. Somit gab es 2009 knapp 20 Prozent mehr Fälle von Skimming, wie eine derartige Geldautomaten-Manipulation auch genannt wird.
Für normale Bankkunden ist mit bloßem Auge nicht ersichtlich, ob ein Geldautomat manipuliert worden ist. Die Kriminellen gehen beim Skimming äußerst professionell vor.
Im Jahr 2011 wird in Deutschland flächendeckend der Magnetstreifen auf Geldkarten durch Chips ersetzt. Durch das Weglassen der für die Täter leicht lesbaren Magnetstreifen kann das Problem teilweise gelöst werden. Vollständigen Schutz bietet es aus der Sicht der Ermittler jedoch nicht.
Innerhalb von Deutschland gab es mit 661 registrierten Fällen in Nordrhein-Westfalen die Manipulationen. Berlin landete mit 363 Fällen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Bayern (166 Fälle).
Das BKA geht von einer hohen Dunkelziffer im Bereich Skimming aus. Viele Banken bringen ihre Fälle nicht zur Anzeige, da sie sich um ihr Ansehen sorgen.
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